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Fanclub Timeline der Reitermaniacs

Jeder Fanclub hat seine Geschichte - so ist das auch bei den Reitermaniacs. Die Geschichte begann...

19.01.2002

An einem Januartag in der Bassbox (Leonberg-Höfingen) als unser Expräsi Sebastian eine bedeutungsschwangere Frage nach einem offiziellen Fanclub stellte. Da Dr. Pest von keinem existenten Fanclub wusste, wurde hier die Idee geboren und zählt gleichzeitig als Geburtstag der REITERMANIACS.

Mit der Zeit wurde der Fanclub größer und größer. Vor allem über die neuen Medien (damals in Gestalt des GMX-Forums) und auf Konzerten verbreitete sich die Neuigkeit vom Fanclub schnell. Zentren des Fanclubs sind seit jeher Bremen, Karlsruhe, der Ruhrpott und Hamburg gewesen. Der Ruf nach einem persönlichen Kennenlernen wurde größer und wurde dann mit großartiger Planung (bis auf die zweimal Bierholen müssen) zu einer Legende.

Juni 2003 war es dann soweit.

Überall aus Deutschland wurde sich aufgemacht, um in Karlsruhe im Gartenstück Sebastians eine Party zu veranstalten, die einem REITERMANIAC würdig ist. Wir untertreiben nicht, wenn wir "Legende" schreiben. Der damalige Mercher Egon (Langi) schlief mit einer Hand am Bulli ein, weil er nicht mehr reinkam, Fuchs (damals noch Eumel) hat auf einer Wiese genächtigt, Fraggle hat einen Baum abgerissen (und wieder zurückgestellt, damit es keiner merkt), Pest und Pit haben auf einem Komposthaufen geschlafen, Volk-Man hat in einer transdimensionalen Tasche geschlafen und kam als einziger entspannt aus seinem Schlafgemach. Gleichzeitig wurde uns stolz von den Reitern das erste offizielle Fanclub-Shirt präsentiert. Die Auflage lag bei circa 40 Stück. Seitdem ist der Rodeocowboy unser Erkennungszeichen.

Natürlich musste das ganz noch steigerungsfähig sein. Uns gelang es im Sommer 2004 ein Bauernhof in der prachtvollen Gegend um Limburg zu organisieren und hier eine der verwegensten Parties des jungen Jahrtausend zu feiern. Knapp über 50 Maniacs aus den deutschen Landen trafen sich hier, um genüsslich einen drauf zu machen. Der unheilige Bund der Reitermaniacs-Nordland (mit dem Dreieck Bremen-Hamburg-Magdeburg) wurde mit einer gemeinsamen Fahrt besiegelt. Die Herren und Damen kamen nach dem Verlust von 4 Kästen Bier, einigen Flaschen Likörchen und einer noch nicht mal getrunkenen Flasche Vodka an. Die Party entwickelte sich prächtig in der Scheune, auf dem Silo, auf einem Strommast und vor allem auf dem Felde...

In 2005 wollten die Reiter themselves ein Treffen ausrichten. Nicht im konventionellen Sinne, sondern im Rahmen eines Konzerts. So reisten circa 30 Waghalsige an, um die Heimatstadt der Reiter zu verwüsten. Nach einer kleinen Stadtführung mit dem Eruption-Bus, ausgiebigen Tanzeinlagen und verschiedenen Verkehrshindernissen (Kreuzungen, Seniorinnen auf Fahrrad, Ampeln...), die stürmisch bejubelt wurden, erreichte man auch gleich den Ort zum Nächtigen. Einige Bekannte hatten einen Hof mit einer Weide. Hier wurde den Herren unter Androhung schwerer, uns immer noch in Gedanken gebliebenen, Strafen angedroht, Schafe aus dem Gatter zu lassen... Nach gelungenem Zeltaufbau ging es zurück in die Goethestadt. Nach einer Stärkung im ortsansässigen Dönerladen (schon mal 20 Leute im Dönerladen "Döner und nen Bier" singend hüpfen sehen?). Hier noch mal ein großes Danke schön an den Herren der Dönermesser! Das Konzert war grandios: Bier ein Euro, ein verdammter Gartenzwerg, ein ausgelassener Saal voller Metaller, der selbst eine leicht andere Version von DAR's "Wahnsinn" mit Hölle Hölle Hölle kommentierte, Skell in absoluter Bestform. Alles in allem ein 3h-Reitermania-Rausch, der seines gleichen suchte, endete mit völlig ausgepowerten und überglücklichen Maniacs. Bis... ja... Man am nächsten Morgen sich die Sätze über die Strafen für Schafe befreien wieder in den Sinn rief. Spätestens als man einen Schafshintern nach dem Öffnen des Zeltes vor sich hatte. Wir haben alle überlebt und ein unvergessenes Treffen erleben dürfen. :)

- Fortsetzung folgt -




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